Kipfenberger feiert Überraschungssieg in Bamberg – Damen mit dem Punktgewinn nicht zufrieden

Kipfenbeg (mrt)

Nach der langen Sommerpause und einigen Vorbereitungsspielen hatten die Bundesliga Kegler vom KRC Kipfenberg mit dem mehrfachen Deutschen Meister und Champions-League Sieger SKC Viktoria Bamberg einen großen Gegner vor der Brust.
Kipfenberg hatte Respekt aber keine Angst und so wurde der Gastgeber überraschend mit 6:2 und 3678:3672 Holz verdientermaßen niedergerungen.
Weniger glücklich war man im Kipfenberger Frauenlager nach der Auftaktbegegnung gegen die zweite Mannschaft aus Poing. Am Ende beginnen die Damen mit einem 4:4 und 3177:3152 Holz den Start in die Landesliga Saison.

1. Bundesliga Herren 120 Schub

SKC Viktoria Bamberg – KRC Kipfenberg 2:6 ( 13:11/ 3672:3678 Holz)

Die Kipfenberger Kegler um Kapitän Patrick Scholler traten die Reise zum bayrischen Derby nach Bamberg sehr locker und ohne jeglichen Erfolgsdruck an. Auf der Sechs-Bahnenanlage kam man im letzten Jahr mit 7:1 und 3762:3507 Holz arg unter die Räder und dass wollte das neuformierte Team besser machen.
Drei Kegler jeder Mannschaft gingen auf die Bahn und darauf konnten sich diesmal die Kipfenberger Kegler sehr viel besser einstellen. Bamberg hatte aber nach dem ersten Durchgang den besseren Start, ging mit 34 Holz in Führung und alles lief für den Favoriten nach Plan. Im zweiten Durchgang kamen die Altmühltaler besser ins Spiel und verkürzten auf 29 Holz. Christopher Kratz lag mit 0:2 und 289:323 Holz gegen Dominik Kunze schon ziemlich weit zurück. Auch Dietmar Brosi lag trotz 1:1 in den Sätzen mit 295:310 Holz gegen Julian Hess im Hintertreffen. Jürgen Stahl hatte den Weltklasse Kegler Nikolae Lupu mit 2:0 und 308:288 Holz gut im Griff. Der dritte Durchgang hinterließ dann bei den Gastgebern die ersten Spuren und die Kipfenberger Steigerung zeigte Wirkung. Das Kipfenberger Trio holte stattliche 74 Kegel auf und lag plötzlich mit 45 Holz in Front und auch die Aussicht auf die Mannschaftspunkte hatten sich für die Gäste verbessert.
Im letzten Durchgang  wurde Bamberg wieder stärker, aber Kipfenberg konnte dagegen halten und die Führung von 2:1 in den Mannschaftspunkten und 43 Holz erstmal genießen. Christopher Kratz lieferte sich gegen den Junioren Nationalkegler Dominik Kunze (628 Holz) ein packendes Match, musste sich aber mit 1,5:2,5 und 623 Holz geschlagen geben. Das Spiel von Dietmar Brosi hatte Höhen und Tiefen, dennoch setzte er sich mit einer kämpferisch starken Leistung von 615 Holz mit 2:2 gegen Julian Hess (600 Holz) durch. Auch Jürgen Stahl ging im Duell gegen Nikolae Lupu (580 Holz) mit starken 613 Holz und 3,5:0,5 als Sieger von der Bahn. Ohne große Verschnaufpause ging es in dieser Partie in die zweite Hälfte, die an Spannung und Dramatik nichts einbüßte. Die Gastgeber wollten die Schlagzahl erhöhen, was aber nur Christian Jelitte (164 Holz) und Christian Wilke (171 Holz) gelang. Miroslav Jelnik dagegen blieb mit 125 Holz in den Startblöcken hängen und musste schon nach 30 Schub für Florian Fritzmann die Bahn räumen. Kipfenberg konnte das Niveau gleichermaßen hoch halten, war mit Patrick Scholler (153 Holz), Alexander Stephan (160 Holz) und Michael Schobert (156 Holz) gut ins Spiel gekommen und baute die Führung auf 54 Holz aus. Auch der zweite Durchgang war für die mitgereisten Kipfenberger Fans nur zum Genießen und sie sahen, wie besonders Neuzugang „Axel“ Stephan mit 179 Holz die Gastgeber zur Verzweiflung brachte.  Die Führung erhöhte sich auf 79 Holz. Die Oberfranken  gaben sich nicht auf und konnten den dritten Durchgang für sich entscheiden. Kipfenberg lag immer noch mit 68 Holz in Führung und ein Punktgewinn war den Gästen schon ziemlich sicher. Der letzte Durchgang sollte die Entscheidung zwischen Sieg oder Remis oder Niederlage bringen. Dem  Kipfenberger Schlusstrio gingen langsam die „Körner“ aus und die Gastgeber holten sich in großen Schritten Holz um Holz zurück. Das große Zittern bei den Fans auf beiden Seiten hinterließ auch hier Spuren und am Ende jubelte das Kipfenberger Lager über zwei nicht eingeplante Tabellenpunkte.  Patrick Scholler, der einen schweren Stand gegen den Tagesbesten Christian Jelitte (679 Holz) hatte, musste sich glatt mit 4:0 beugen, brachte aber wichtige 612 Kegel zu Fall. Der neue „Leitwolf“ Alexander „Axel“ Stephan konnte sich mit 2:2 und 629 Holz gegen Christian Wilke (606 Holz) durchsetzen. Auch Michael Schobert brachte seinen Vorsprung mit einem 2:2 und 586 Holz gegen Miroslav Jelinek/Florian Fritzmann (579 Holz) noch über die Ziellinie. Das war schon mal ein Paukenschlag im ersten Punktspiel und während die „Feierbiester“ vom Altmühltal in Partystimmung kamen, gab es bei den Bambergern erstmal lange enttäuschte Gesichter.

SKC Viktoria Bamberg 1.DG 2.DG 3.DG 4.DG SP MP Erg. KRC Kipfenberg 1.DG 2.DG 3.DG 4.DG SP MP Erg.
Dominik Kunze 152 171 137 168 2,5
1
628 Christopher Kratz 140 149 166 168 1,5
0
623
Julian Hess 171 139 142
148
2
0
600 Dietmar Brosi 137 158 174 146 2
1
615
Nicolae Lupu 143 145 141 151 0,5
0
580 Jürgen Stahl 155 153 154 151 3,5
1
613
Christian Jelitte 164 172 171 172 4
1
679 Patrick Scholler 153 150 165 144 0
0
612
Christian Wilke 171 140 142 153 2
0
606 Alexander Stephan 160 179 144 146 2
1
629
Miroslav Jelinek 125
0
125 Michael Schobert 156 146 152 132 2
1
580
Florian Fritzmann 139 159 156 2
0
454
2
926 906 892 948 13
2
3672 901 935 955 887 11
6
3678

 

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Mit dem Puntgewinn nicht zufrieden

Landesliga Süd Damen

KRC Kipfenberg – SKK 98 Poing II  4.4 (12,5:11,5/3177:3152 Holz)

Nach dem Abstieg aus der Bayernliga wollten die Kipfenberger Damen in der Landesliga gleich einen guten Start auf den heimischen Birktalbahnen hinlegen.
In der Startphase gab es aber gleich die Ernüchterung für die Kipfenberger Mädels und ein Rückstand von 0:2 und 9 Holz war zu beklagen. Daniela Guggenmos kam nicht über ein 2:2 hinaus und musste mit 529 Holz den Punkt an Rebekka Pröll (537 Holz) abgeben. Nicht viel besser erging es Steffie Klüber.  Auch sie musste sich mit einem 2:2 abfinden und den Punkt mit 534 Holz gegen Christine Friedlein (535 Holz) abgeben. In der Mittelachse zeigte Nachwuchskeglerin Natalie Papp mit 569 Holz eine starke Leistung und holte sich mit 2,5:1,5 gegen Sandra Gruber (537 Holz) den erhofften Mannschaftspunkt. Den wollte auch Ulrike Müller für sich gewinnen, doch am Ende waren ihre 501 Holz und das 2:2 gegen Katharina Zimmermann (504 Holz) zu wenig. War es Pech oder Unvermögen, denn auch Manuela Strauß musste sich im letzten Drittel mit 2:2 und 518 Holz gegen Marion Handschuher (522 Holz) geschlagen geben. Besser machte es Yaniris Gößl-Tineo. Mit 3:1 und 526 Holz gegen Adina-Christina Diaconu (517 Holz) sicherte sie ihrem Team wenigstens noch das hochverdiente Remis.

Bericht: Thilo Meir

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