Kipfenberg beendet Negativserie – Damen haben sich gerettet

Nach zwei Niederlagen in Folge waren die Bundesliga Kegler im Heimspiel gegen den SKC Nibelungen Lorsch auf Wiedergutmachung aus. Dank der großen Mithilfe der Hessen konnte Kipfenberg am Ende deutlich mit 6:2 und 3546:3457 Holz die Negativserie beenden.

Die Damen haben sich nach einer starken Leistung beim SKC Germanen München mit 7:1 und 3261:3157 Holz durchgesetzt und können den Klassenerhalt feiern.

17. Spieltag 1. Bundesliga Herren 120

KRC Kipfenberg – SKC Niebelungen Lorsch 6:2 (12:12 / 3546:3457 Holz)

Auf den Birktalbahnen waren die Hessen aus Lorsch zu Gast und hatten in der Anfangsphase mit Thorsten Gutschalk ihren stärksten Kegler auf die Bahn geschickt. Patrick Scholler war der Leidtragende, denn mit einem deutlichen 0:4 und mageren 562 Holz war er gegen den Tagesbesten Thorsten Gutschalk (667 Holz) auf verlorenem Posten. Im anderen Duell dagegen hatte Alexander Stephan gegen Holger Walter (524 Holz) leichtes Spiel und setzte sich mit 4:0 und 627 Holz ebenfalls deutlich durch. So war einiges geschehen, aber mit 1:1 und 2 Holz Rückstand nicht viel passiert. In der Mittelpaarung konnten die Zuschauer einen ähnlichen Verlauf erleben. Michael Schobert konnte sich immer besser von Stefan Wernz (532 Holz) absetzen und gewann mit 3:1 nach Sätzen und mit 581 Holz den zweiten Mannschaftspunkt. Christopher Kratz hatte mit Frank Gutschalk schon ein größeres Kaliber vor der Brust und konnte den Schaden noch in Grenzen halten. Mit 0:4 konnte er zwar keinen Durchgang gewinnen, aber mit 590 Holz zog er sich ordentlich aus der Affäre. Es entwickelte sich eine spannende Partie und nach dem zweiten Drittel stand es 2:2 bei einem leichten 4 Holz Vorteil für Kipfenberg. In der Schlusspaarung kam Mario Strauß mit 152:118 Holz glänzend ins Spiel, während Jürgen Stahl mit 139:147 Holz den ersten Satz abgeben musste. Der zweite Durchgang war in beiden Duellen eine enge Kiste. Mario Strauß gab den zweiten Satz ab und führte bei einem 1:1 mit 295:266 Holz und Jürgen Stahl glich zum 1:1 aus und lag mit 290:296 auf Tuchfühlung. Im dritten Durchgang sorgte Mario Strauß mit 152:144 in seinem Duell mit 2:1 und einem Zwischenstand von 447:420 Holz für die Vorentscheidung. Jürgen Stahl gab seinen Durchgang mit 143:146 Holz ab und lag mit 1:2 und 433:442 Holz zurück. Kipfenberg ging mit einem Vorteil von 32 Holz auf die letzte Bahn, zeigte in diesem Durchgang Siegeswillen und wurde dafür auch belohnt. Mario Strauß setzte sich mit 3:1 und starken 604 Holz gegen Jurek Osinski (541 Holz) am Ende deutlich durch. Jürgen Stahl steckte nie auf, konnte zum 2:2 ausgleichen und mit 582 Holz gegen Andreas Dietz (560 Holz) auch noch gewinnen. Die Hessen hatten mit Thorsten und Frank Gutschalk zwei starke Kegler in ihren Reihen, aber das war an diesem Tag gegen ein ausgeglichenes Kipfenberger Team zu wenig. Am letzten Spieltag geht die Reise für Kipfenberg nach Sachsen- Anhalt zum Serienmeister. Der SKC Rot-Weiß 1999 Zerbst hat seinen Titel erfolgreich verteidigt, fing sich aber die erste Saisonniederlage ein und ist nicht unverwundbar. Kipfenberg kann auf eine erfolgreiche Bundesligasaison zurückblicken und gegen Zerbst locker aufkegeln.

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17. Spieltag Landesliga Süd Damen

SKC Germanen München – KRC Kipfenberg 1:7 (10:14 / 3161:3257 Holz)

Eine etwas ungewohnte Situation musste Kipfenberg bewältigen, denn auf der Kegelbahnanlage an der Säbener Straße ging der Kampf über 6 Bahnen. Es gingen Daniela Lindner, Natalie Papp und Anja Pätzold gegen den Tabellendritten ans Werk. Die Anfangsphase gehörte den Gastgeberinnen und sie hatten nach dem ersten Durchgang einen 34 Holz Vorteil. Im zweiten Durchgang sorgten vor allem Daniela Lindner mit 163:122 Holz und Natalie Papp mit 151:138 Holz für einen Führungswechsel. Anja Pätzold war mit 117:123 noch nicht richtig im Geschehen angekommen. Das änderte sich im weiteren Verlauf, denn mit 153:126 Holz und 127:124 Holz glich Anja Pätzold zum 2:2 aus und zog mit 516 Holz an S. Augustin (507 Holz) noch vorbei. Natalie Papp zeigte eine gute Leistung und setzte sich mit 3:1 und 534 Kegel gegen B. Weschenfelder-Wächter (513 Holz) durch. Mit Daniela Lindner kam für Kipfenberg der Erfolg zurück, denn auch diesmal zeigte sie sich in bestechender Form und war gegen A. Kubitscheck (544 Holz) mit 2:2 und 575 Holz erfolgreich. Das war schon ein richtungweisendes Signal, denn Kipfenberg lag etwas überraschend aber verdient mit 3:0 und 61 Holz in Führung. Das zweite Kipfenberger Trio mit Yaniris Gößl-Tineo, Steffi Klüber und Manuela Strauß konnte im ersten Satz dagegen halten und nahmen eine Führung von 59 Kegel mit auf die nächste Bahn. Der zweite Durchgang sorgte für die Vorentscheidung und Kipfenberg zog auf 95 Kegel davon. Der Widerstand der Gastgeberinnen war gebrochen und die Kipfenberger Damen konnten die Führung bis zum Ende verteidigen. Yaniris Gößl-Tineo hielt mit 1:3 und 520 Holz gegen A. Pröll (550 Holz) den Schaden in Grenzen. Steffi Klüber konnte ihre glänzende Form bestätigen, siegte mit 3:1 und brachte gegen C. Weiß (527 Holz) 567 Kegel zu Fall. Auch Manuela Strauß kam mit 3:1 und 545 Holz gegen K. Merettig (520 Holz) zu ihrem persönlichen Erfolg. Mit diesem Sieg hat sich Kipfenberg aller Abstiegssorgen entledigt und kann am Sonntag den 26. März um 13 Uhr gegen den ESV Nördlingen locker in den Kampf gehen.

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