Kipfenberger Plan wurde durchschaut – Damen finden Anschluss

Kipfenberg (mrt)

 

Am letzten Spieltag des Kalenderjahres hatte Kipfenberg sich einen Plan zurecht gelegt, um vom Tabellenende weg zukommen. Die Gastgeber Nibelungen Lorsch durchkreuzten das Kipfenberger Vorhaben und schickten die Altmühltaler glatt mit 8:0 und 3679:3466 nach Hause.

Die Kipfenberger Damen haben mit einem 5:3 und 2865:2977 Holz Sieg bei BMW SKK Landshut den Anschluss ans Mittelfeld geschafft.

 

  1. Spieltag 1. Bundesliga Herren 120

 

SKC Nibelungen Lorsch – KRC Kipfenberg 8:0 (17,5:6,5/ 3679:3466 Holz)

 

Es war ein Aufeinandertreffen der beiden punktgleichen Tabellenkinder und der Sieger konnte die Abstiegsplätze verlassen. Kipfenberg hatte sich einen Plan zurecht gelegt, der aber nicht wirklich umgesetzt werden konnte. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten recht verhalten und so konnte Patrick Scholler zur Hälfte mit 291:305 Holz noch Kontakt halten. Auch Fabian Lange war mit 292:296 Holz noch auf Augenhöhe. Danach erhöhten die Gastgeber den Druck und fortan musste Kipfenberg abreißen lassen. Patrick Scholler konnte mit Thorsten Gutschalk (630 Holz) nicht mehr Schritt halten und kam mit 0,5:3,5 nicht über 571 Holz hinaus. Nicht viel besser erging es im anderen Duell Fabian Lange, der mit 568 Holz und 1:3 gegen Jurek Osinski (607 Holz) ebenfalls das Nachsehen hatte. Wie schon so oft in dieser Saison war der Wille vorhanden, aber das Potential konnte nicht auf die Bahn gebracht werden. Die Zahlen von 0:2 und einem Rückstand von 98 Holz sprachen deutlich für die Heimmannschaft. In der Mittelachse erreichte Kipfenberg endlich Bundesliganiveau, aber wieder machten die Hessen die Punkte. Alexander Stephan lag nach 60 Schub mit 2:0 und 304:280 Holz hoffnungsvoll in Front. Im weiteren Verlauf konnte er aber Jochen Steinhauer (630 Holz) nicht mehr halten und musste sich mit 2:2 und guten 617 Holz beugen. Dietmar Brosi zeigte ebenfalls eine gute Leistung, wurde aber auch nicht belohnt. Mit 1:3 und starken 621 Holz musste Dietmar Brosi den Punkt Frank Gutschalk (615 Holz) überlassen. Kipfenberg versuchte, den Kampf zu drehen und zeigte in dieser Phase eine starke Leistung, aber die Gastgeber hielten dagegen und bauten die Führung auf 4:0 und 105 Kegel aus. Die Schlussphase verflachte dann auf Kipfenberger Seite und die Lorscher Schlusskegler hatten leichtes Spiel. Sie brachten den Sieg locker ins Ziel. Andi Bayer blieb mit 1:3 und 559 Holz gegen Holger Walter (594 Holz) unter seinen Möglichkeiten. Im anderen Duell war Michael Niefnecker mit 1:3 und mageren 530 Holz gegen Michael Straub (603 Holz) auf verlorenem Posten. Es war die neunte Niederlage in Folge und für Kipfenberg wird es im dritten Jahr der Bundesliga nun immer schwerer, diese auch zu halten. Nun ist vier Wochen Kegelpause und Kipfenberg hat die Möglichkeit, die immer wiederkehrenden Schwachstellen zu beseitigen.

Am 13. Januar 2018 wird sich dann im Heimspiel gegen den SKC Staffelstein zeigen, wozu Kipfenberg noch in der Lage ist.

 

  1. Spieltag Landesliga Süd Damen

 

BMW SKK Landshut – KRC Kipfenberg 3:5 (10:14 / 2865:2977 Holz)

 

Sowohl die Herren, als auch die Damen stehen mitten im Abstiegskampf und in Landshut sollte der Befreiungsschlag gelingen. Schon in der Startpaarung wurden die Weichen für den späteren Kipfenberger Sieg gestellt. Anja Pätzold zeigte auf schwer fallenden Bahnen eine starke Leistung und wurde gegen Elfriede Gerstmayr (447 Holz) mit 4:0 und 518 Holz Tagesbeste. Angelika Gößl-Guggenmos kam zum Einsatz und konnte mit 4:0 und 493 Holz gegen Roswitha Löffler (410 Holz) deutlich gewinnen. Mit gütiger Beihilfe der Gastgeber ging Kipfenberg mit 2:0 und 154 Holz deutlich in Führung. In der Mittelachse bekamen die Altmühltalerinnen mehr Gegenwehr zu spüren, konnten aber die Führung weiter behaupten. Natalie Papp musste sich mit 2:2 und guten 506 Holz gegen Gertraud Gutschalk (515 Holz) knapp geschlagen geben. Im anderen Kräftemessen hatte Manuela Strauß mit 2:2 und 486 Holz gegen Christine Heiß (474 Holz) die Nase vorne. Für das Kipfenberger Schlusspaar galt es nun, die 3:1 und 157 Holz Führung ins Ziel zu bringen, was am Ende auch gelang.  Steffi Klüber konnte mit 491 Holz gegen Marianne Thaler (510) eine persönliche 1:3 Niederlage verkraften. Erstmals in der Saison konnte Yaniris Gößl-Tineo wieder ins Kegelgeschehen eingreifen und hielt mit 1:3 und 483 Holz gegen Sabrina Gerstmayr (509 Holz) den Schaden in Grenzen.

Mit diesem wichtigen Sieg konnte sich Kipfenberg mit 3 Punkten von Landshut absetzen und nun die Weihnachtszeit und Winterpause in aller Ruhe genießen.

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